25.08.2020
Die trockeneren und wärmeren Sommer machen etlichen «alteingesessenen» Pflanzen im Garten und auf der Terrasse zunehmend zu schaffen. Wenn sie ersetzt werden müssen, sollten Pflanzen gewählt werden, die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen.
Auch bei Neubepflanzungen auf Terrassen oder an südexponierten Lagen kommt der Pflanzenwahl eine immer wichtigere Rolle zu. Am besten geeignet sind Pflanzenarten, die aufgrund ihres Ursprungsortes Klimaextreme gewohnt sind; sie kommen mit wenig Wasser sowie hohen Temperaturen im Sommer und tiefen im Winter gut zurecht. Ihre Wurzeln sind oft sehr fein und reich verzweigt. So kommen sie auch in feinen Ritzen an das kostbare Nass. Allerdings kann zu viel Feuchtigkeit dem feinen Wurzelwerk schaden. Nur in Böden oder Gefässen mit gutem Wasserabzug überleben sie unsere Winter ohne zu verfaulen. Je nach Bodenverhältnissen im Garten kann es also unter Umständen notwendig sein, Sand und/oder feinen Kies in die Pflanzfläche einzuarbeiten. Für die Bepflanzung von Terrassengefässen sind optimal abgestimmte Substrate erhältlich.
Für trockene, warme Standorte hält das Pflanzenreich eine breite Palette verschiedenster Pflanzenarten bereit. Ihrem natürlichen Vorkommen entsprechend wirken Bepflanzungen an solchen Standorten am besten, wenn nicht zu dicht gepflanzt wird und der Boden zwischendrin gut sichtbar ist. Gerne stellen wir Ihnen verschiedene hübsch blühende und dennoch trockenheitsverträgliche Pflanzenarten vor. Die Vielfalt reicht weit über die Sedum-Arten hinaus. Und auch verschiedene Gehölze, z.B. Wacholder (Juniperus), Frühlings-Tamariske (Tamarix parviflora), Säckelblume (Ceanothus) oder Orangenblume (Choisya), sind trockene, heisse Standorte gewohnt.
Zistrosen (Cistus) bilden immergrüne, breitbuschige Kleinsträucher. Die Blüten in Weiss, Rosa oder Lila entwickeln sich von Juni bis September laufend. Höhe je nach Sorte 30 – 80 cm.
Die einheimische Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) ist immergrün und bildet von Juni bis September 40 – 50 cm hohe Blütenstiele. Die Blüten sind purpurrosa mit gefransten Blütenblättern. Eignet sich gut zum Verwildern lassen.
Die dicht und regelmässig rund um den Stängel angeordneten, graugrünen Blätter gaben der Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites) ihren Namen. Im Mai und Juni entwickeln sich am Ende der liegenden Triebe gelbe Blüten. Die Pflanzen sind immergrün.
Von Mai bis September ist der Reiherschnabel (Erodium) mit rosa Blüten besetzt. Die Pflanze bildet niedere, dichte Polster von rund 10 cm Höhe.
Mit ihrem reichen weissen Blütenflor begeistert die Bergminze (Calamintha nepeta nepeta) von Juli bis September nicht nur die Gartenbesitzer, sondern auch zahlreiche Insekten. Die ganze Pflanze duftet aromatisch. Höhe 30 – 40 cm.
Die Blätter des Steintäschels (Aethionema) sind immergrün, nadelartig und blaugrün. Von Mai bis Juni öffnen sich die intensiv rosaroten Blüten. Höhe 15 – 20 cm.
Silberwurz (Dryas suendermannii) bildet kriechende immergrüne Teppiche mit sattgrünen stabilen Blättern. Aus den weissen Blüten im Mai und Juni entwickeln sich attraktive, fedrige Samenstände. Höhe 15 cm.
1. April bis 31. Oktober
Montag - Freitag
08:00 - 18:30 Uhr
Samstag
08:00 - 16:00 Uhr
1. November bis 31. März
Montag - Freitag
09:00 - 18:30 Uhr
Samstag
08:00 - 16:00 Uhr
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